Zugang zur Entspannung finden

Um entspannen zu können, müssen wir uns von unseren Stressverursachenden Gedanken und Bildern lösen.

Der innere „Aktivierungsfilm“ sollte gegen einen „Ruhe-und Entspannungsfilm“ gewechselt werden.
Somit kann jede Tätigkeit, die uns durch ihre gleichförmige,ruhige, vielleicht auch ritualisierte Abfolge einen Zugang zur Entspannung verschaffen. Ob das Joggen, Spazieren gehen, Sonnen, Angeln, oder Lesen ist, all das kann uns zu einem gewissen inneren Ruhezustand verhelfen.

Kindern helfen oft familiäre Rituale und Rückzugsmöglichkeiten, in denen keine Verpflichtungen, kein Fernsehen oder Kassetten hören ablenken.Vielmehr zählt, den eigenen Körper (z.B. durch Massagen) wieder wahrzunehmen, oder den Geist zu beruhigen (Erlebtes erzählen).

Tiefere Entspannungszustände und damit eine erhöhte Erholungswirkung erreichen wir durch ein systematisches Entspannungstraining. Dafür ist in der Regel die Einführung in ein Entspannungsverfahren
(Progressive Muskelrelaxation = Muskelentspannung (PMR) oder autogenes Training (AT) nötig.
Dadurch können hinderliche Verhaltensmuster überwunden werden.